Künstler

GEKA WINKLER

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Geka & The Glasses

Geka Winkler (www.gekawinkler.com) ist Komponistin, Textdichterin und Sängerin; begleitet ihre Musik mit Gitarre, Piano und ihrem Akkordeon.

Erste musikalische Projekte spielten sich vornehmlich im Hannoverschen Independent Kellerclub Silke Arp Bricht ab. 1998 siedelte sie über nach Hamburg, wo sie u.a. das Musikstudium der Rhythmik absolvierte und ihre Band The Glasses gründete.
2006 veröffentlichte Geka bereits ihr Debut-Album „Station“ – mitproduziert von Tobias Levin – bei dem Kölner Label Le Pop Musik.
Seit 2014 spielt sie als Gitarristin in Boyd’s Elektrik Gitarren Orchester in Hamburg unter der Leitung von Robert Engelbrecht (Mitbegründer des Katarakt-Festival/Neue Musik in HH).

Aktuell arbeitet Geka an der Veröffentlichung ihres Albums „woher die Liebe wohin“ (11 Lieder umfassend). Im Zuge dessen hat sie ihr künstlereigenes Label gegründet: Ofenplatte.
Ihre heutige Musik – dem Independent, der Ballade und aufgrund ihrer musikalisch-bildnerischen Gestaltung der Film- und Theatermusik zugetan – wird mitunter gern als deutsches Kunstlied bezeichnet.

WOHER DIE LIEBE WOHIN

„woher die Liebe wohin“ ist ein musikalisches Statement: wie ich als Frau diese Welt wahrnehme und versuche, in ihr mitzuatmen, so auch mitzuerzählen – indem ich ebendiese Welt aus meiner polyphonen (mehrstimmigen) Sicht heraus in Musik aufzeichne.
Ich besinge die innere Zerrissenheit und die Widersprüche, die der aufgeräumten Entscheidung einer Liebenden (Partnerin, Freundin, Mutter, Tochter) sehr wohl entspringen können – als schöne und ernstzunehmende Gewalt.

Wer bin ich alles noch, wenn ich auf meinen Wegen falle; ein mir nahestehender Mensch im Sterben liegt; wenn mein Kind heranwächst; wenn ich liebe … und flüchte.

Zudem möchte ich mit diesen Liedern die Stimme erheben für das feine Geflecht einer Frau, welches zwischen den klarer zu fassenden Ästen innerhalb unseres Alltags liegt – und in dem wir uns gelegentlich verfangen, vertüddeln und anschließend vielleicht ganz konfus ausscheren.
Es gibt soviel mehr als wir anzuerkennen bereit sind; mehr Berechtigung für das dazwischen liegende, das bislang eher „unerhörte“.
 Aber alles schimmert durch. Ich versuche es mit meinen Stimmen zu betonen.

Die Presse bescheinigte ihr von Anfang an „… was man guten Gewissens Ausnahmeerscheinung nennen darf … Eine Sängerin mit Mut und Eigensinn.“

So fällt es auch relativ schwer, Geka’s Musik einem Genre gänzlich zuzuordnen. „So seltsam es scheint, Geka betritt tatsächlich Neuland, ihre Musik passt sich nirgendwo ein.“ (Frankfurter Rundschau) Denn sie umarmt vieles in einem Moment und entzieht es durch ihre behenden Richtungs- wie Takt- und Stilwechsel dem klärenden Zugriff – wie ein Fisch, der sich eben nicht einfach fassen lässt: man glaubt sich nah dem sich abzeichnenden Geschöpf, erkennt allerdings bloss seine Präsenz. Als ginge es um die blanke Anerkennung geistiger Wirklichkeiten und ihrer Abbilder.
Worin sich etliche seit ihrem Debut einig gewesen sind: „Präsenz, Anwesenheit liegt bei ihren Chansons und verträumten Balladen in lyrischen Absenzen, im gezielt gezeilten Jenseitigen.“ (Kieler Nachrichten).

Bezüglich ihrer Musik und gewiß auch ihrer Person glaubte schon so mancher, einen recht zarten, fragilen Ausdruck erspäht zu haben. „Dabei lasse ich es im Grunde ja krachen – eben auf sehr subtile Art und Weise. Das geht!“ (Geka)

DIE CREW:

Geka Winkler: Komponistin, Arrangeurin & Textdichterin;
Gesänge, Gitarren, Akkordeon, Piano, Orgel, Synthesizer, Zither, Melodica

The Glasses:
Jens Fischer – Bass
Lars Horl – Schlagzeug
Alexander Rischer – Gitarre
Robert Engelbrecht – Cello, Gitarre

Gastmusiker: 
Pit Przygodda – Gitarre

Mischer:
 Zwanie Jonson, Artikel 1 Tonstudio, Hamburg

Mastering:
 Gavin Weiss Mastering, Hamburg

Fotos & Video/Live-Mitschnitte: Jann Wilken