Platte

GEKA WINKLER – „WOHER DIE LIEBE WOHIN“

Tracks:
1. Treibgut
2. Flamme
3. Frieda’s Gesang
4. Windrose
5. Schaukelei
6. Was schon
7. It remains
8. Volle Kraft
9. Erwachse
10. Woher die Liebe wohin
11. Immerhin

 
VÖ: 16.09.2016                     CD bestellen (15,- € plus Porto)
 


 
Info:

WOHER DIE LIEBE WOHIN – VON STIMMEN GESCHAUKELT

WOHER DIE LIEBE WOHIN ist das zweite Album, das Geka veröffentlicht.
2006 erschien ihr Debut namens „Station“ – mitproduziert von Tobias Levin – als erster und bislang einziger deutscher Act bei dem Kölner Label Le Pop Musik.
Mit ihrem neuen Album, welches auf ihrer künstlereigenen Plattenfirma Ofenplatte erscheint, stellt sie nun wahrlich eine Bandbreite ihres musikalischen Vermögens in den Raum, einhergehend mit Facettenreichtum und einer illustren, schelmischen Verspieltheit. Mal laufen die Stücke zu imposanten orchestralen Formen auf und im nächsten Moment werden sie auf ein äußerst feines, minimalistisches Zusammenspiel reduziert.
 
DSCF1019sw3 Den Großteil des Instrumentariums spielte sie für ihr Album weitestgehend selbst ein. Um dem dynamischen Umfang der Stücke allerdings gerecht werden zu können, fand sie die adäquate Unterstützung in ihrer Band The Glasses und dem Gastmusiker Pit Przygodda. Zu einem ausgewogenen Feinschliff dieser in der Tat wundersamen Klanggebilde verhalfen Zwanie Jonson als Mischer (Artikel 1 Tonstudio, HH) und Gavin Weiss (Gavin Weiss Mastering, HH).
 
Geka’s Lieder werden in Kollegenkreisen mitunter als Kunstlied bezeichnet. Sicherlich auch aufgrund ihrer eigentümlichen, deutschsprachigen Textdichtung – man versteht und doch bleibt etwas offen.
„Die Worte wollen – ganz ungeachtet meines persönlichen Auffassungsvermögens. In den japanischen Anime-Filmen von Hayao Miyazaki gibt es beispielsweise Sequenzen oder auch Wesen, Urgestalten, die so alt, unerklärlich und seltsam humoresk sind, dass man sie nicht mit dem blossen Verstand ergründen kann. Noch möchte – denn man würde sie ihrer Poesie berauben, die uns ja so beschenkt. So empfinde ich es mit manchen Texten und auch Kompositionen. Sie tauchen aus einer Tiefe wie aus einem Traum. Ich respektiere das und lasse sie Wort führen. Aber ich versuche bestimmt nicht, alles zu erklären.“ (Geka)

Gekas Musik in irdische Worte zu fassen, fällt mir schwer. „Hej Geka, Du bringst in mir einen besonderen Ton zum klingen“ trifft es noch am besten. Wäre Hermann Hesse Musiker gewesen, hätten seine Kompositionen wohl ähnlich geklungen, von einer seltsamen Schönheit getragene Melodien und Texte von bezaubernder romantischer Kraft. In fast jedem ihrer Songs nutzt sie die ganze Bandbreite unserer naturgegebenen 12 Töne. Man ist als Hörer überrascht, welche unerwarteten Harmoniesprünge immer noch wieder möglich sind, ohne dabei gewollt zu klingen. Geka macht Herzensmusik, und die ist dann, zu unser aller Glück, doch von dieser Welt. (Günter Märtens)